Heute hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit dem MIYA forest e.V. einen Tiny Forest in Erkner bei Berlin anzulegen. Während MIYA forest e.V. die Pflanzung im Vorfeld geplant und vorbereitet hatte, habe ich bei der heutigen Umsetzung unterstützt.

Mit dabei war die Wohnungsgesellschaft Erkner mbH, die nicht nur die Pflanzung finanziert, sondern auch mit eigenem Personal aktiv unterstützt hat. Kaffee und Kuchen sorgten zusätzlich für die nötige Stärkung. Besonders gefreut hat mich auch die Beteiligung zweier Gruppen aus einem örtlichen Kindergarten: Viele der Kinder brachten bereits eigene Erfahrungen beim Bäumepflanzen mit und konnten diese heute tatkräftig einbringen und erweitern.

Gemeinsam haben wir in erstaunlich kurzer Zeit rund 20 verschiedene, überwiegend heimische Baum- und Straucharten auf einer Fläche von etwa 250 m² nach der Miyawaki-Methode gepflanzt. Durch die dichte Pflanzung vielfältiger, standortgerechter Gehölze wird die natürliche Waldverjüngung nachgeahmt. Dies soll ein schnelles Wachstum fördern und durch natürliche Selektion die Entwicklung besonders widerstandsfähiger Pflanzen begünstigen.

So entsteht auf vergleichsweise kleiner Fläche ein vielfältiger, naturnaher Wald, der sich weitgehend selbstständig entwickeln kann. Langfristig soll ein dichter Lebensraum entstehen, der das lokale Mikroklima und die Luftqualität verbessert und vielfältige Habitate für die heimische Tierwelt bietet.

Neben der Pflanzaktion selbst stand für mich insbesondere der Austausch mit dem Verein und die Möglichkeit zukünftiger Kooperationen im Vordergrund. Ich möchte dazu beitragen, das Konzept der Tiny Forests auch im Süden Deutschlands zu verbreiten und dort weitere Projekte anzustoßen.

Ich hoffe, dass diese Begegnung auf fruchtbaren Boden gefallen ist – und daraus noch Großes wachsen wird!


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